Schultergelenksschmerzen
Das Schultergelenk ist das beweglichste Gelenk im menschlichen Körper.
Um die notwendige Stabilität zu gewährleisten, ist es umgeben von sehr komplexen und dadurch auch anfälligen Strukturen bestehend aus einer Gelenkkapsel, Sehnen, Bändern und Schleimbeuteln. Insbesondere die umliegende Muskulatur, auch bezeichnet als sogenannte Rotatorenmanschette neigt zu Verletzungen, Entzündungen und Verschleißerscheinungen.
Symptome:
- Bewegungseinschränkungen ( insbesondere beim Anheben des Armes)
- Schmerzen in Ruhe (vor allem Nachts)
- Sensibilitätsstörungen und ausstrahlende Schmerzen in Arme, Ellenbogen und Hände
Häufige Krankheitsbilder und Ursachen für Schmerzen der Schulter sind:
- Impingement- Syndrom (chronische Reizung der Sehnenansätze)
- Kalkablagerungen besonders in der Supraspinatussehne
- Muskelrisse
- Schultereckgelenkverletzung
- Schultergelenksarthrose
- Schulterluxation
- Schultersteife („Frozen Shoulder“)
- Schleimbeutelentzündungen
- Muskeldysbalancen
Im Vordergrund steht zunächst die Ursache der Schmerzen festzustellen. Anschließend kann auf Basis der Diagnose eine entsprechende Therapie begonnen werden. Diese wird genau auf das Beschwerdebild des Patienten abgestimmt. Gegen die Schmerzen verschreibt der Facharzt in der Regel Medikamente zur Schmerzlinderung und empfiehlt häufig auch eine Entlastung des Schultergelenks durch Ruhe.
Unterstützende Maßnahmen in der Anfangsphase:
- Wärme-/ Eisanwendungen
- Manuelle Therapie
- Massage
- Wiederherstellen des gesamten Bewegungsausmaßes
Weiterführende Maßnahmen:
- Kraftaufbau der Schultermuskulatur
- Koordinationstraining
- Individueller Trainingsplan für eine langfristige Stabilisierung der Schulter







